Dolby Atmos und DSD
Maximale Auflösung. Immersive Tiefe.
Wir setzen konsequent auf natives DSD64 – nicht als technisches Alleinstellungsmerkmal, sondern als klangliche Notwendigkeit. Denn DSD ist das Herzstück unserer immersiven Dolby-Atmos-Produktionen: Es bildet die Grundlage für eine außergewöhnlich transparente, räumlich detailreiche Klangwelt auf höchstem Niveau.
Während die meisten Dolby-Atmos-Produktionen in 96 kHz, seltener in 192 kHz realisiert werden, arbeiten wir an der Quelle mit einem Format, das auf einer Samplingrate von 2,8224 MHz basiert – also rund dem 30-fachen der für Dolby Atmos üblichen 96 kHz.
Diese 1-Bit-Übertragung, bekannt als Direct Stream Digital (DSD), wurde ursprünglich von Sony und Philips für die Super Audio CD (SACD) entwickelt und nutzt statt der herkömmlichen PCM-Wandlung (Pulse Code Modulation) eine Delta-Sigma-Modulation.
Das Ergebnis: ein unverfälschter, kohärenter und immersiver Klang, wie er mit PCM in dieser Reinform nicht zu erreichen ist.
Die Vorteile des Formats zeigen sich bereits bei Digitalisierung des analogen Signals. Anders als bei PCM werden bei DSD keine komplexen, klangverändernden digitalen Filter benötigt, wie sie bei der PCM-Aufnahme zwingend erforderlich sind. Stattdessen genügt ein einziger digitaler Tiefpass bei 100 kHz. Alle weiteren Filterstufen, die bei PCM nötig sind, entfallen – mitsamt ihrer Eigenschwingungen, die zwangsläufig Einfluss auf das klangliche Ergebnis haben. Denn jede Filtersektion bildet physikalisch betrachtet einen Schwingkreis – und Schwingkreise schwingen, was zwangsläufig den ursprünglichen Klang verändert und somit das Maß der immersiven Authentizität mindert.
Für uns bedeutet DSD somit nicht nur ein alternatives Format, sondern ist unabdingbar erforderlich, um immersive Audioqualität in ihrer reinsten Form auf höchstem Niveau zu verwirklichen.
Viele Musiker*innen, mit denen wir arbeiten, erleben den Klang von DSD-Produktionen als außergewöhnlich plastisch, klar, lebendig und unmittelbar – mit einer fast analogen Tiefe im Klangbild. Das enorm hohe Maß an Impulstreue, die Detailtiefe im Raum und die fast völlige Abwesenheit digitaler Filter sind gerade im immersiven Kontext – etwa bei Dolby Atmos – ein entscheidender Vorteil.
Für die Bearbeitung und Mischung nutzen wir DXD (Digital eXtreme Definition), auch wenn am Ende der Produktionskette ein Downmix auf das Dolby-Atmos-eigene 24 bit 96 kHz Format steht. Durch diese hochwertige Produktionskette bewahren wir die klangliche Authentizität bis ins letzte Detail – und erreichen damit einen großen, entscheidenden Vorsprung in Immersion und Natürlichkeit.
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